Es ist der 25. Dezember, und während ich hier so sitze und den leichten Duft von Tannenzweigen und Kerzenwachs einatme, überlege ich grad, was Weihnachten für mich wirklich persönlich bedeutet. Ideal um die Gedanken in Form eines Blogposts hier festzuhalten. Es ist nicht nur der Glanz der Geschenke unter dem Baum oder das üppige Festmahl. Wobei ich zugeben muss, dass Raclette und Kekse schon eine magische Kombi sind, sondern auch dieses Gefühl, dass die Zeit ein wenig stillsteht.
Unser Wohnzimmer strahlt in diesem Jahr eine besondere Gemütlichkeit aus. Der Baum, den wir gestern gemeinsam geschmückt haben, ist nicht überladen, sondern genau richtig. Auf dem Bild seht ihr ihn: Eine perfekte Balance aus roten und goldenen Kugeln, kleinen Zapfen und zarten Lichtern, die den Raum in ein sanftes Licht tauchen. Der Baum steht vor einer weißen Regalwand, die voller Bücher steckt. Geschichten, die darauf warten, entdeckt zu werden. Rechts daneben flimmert der Fernseher, der heute als stille Begleitung dient, während wir uns auf das Wesentliche konzentrieren: Familie, Gespräche und das gute Essen.
Besonders süß finde ich die Details unter dem Baum. Eine Tüte, die wie ein Rentier aussieht, mit einem roten Bommel als Nase, das hat meine Nichte gebastelt. Und diese Geschenke, liebevoll verpackt mit glitzernden Schleifen und buntem Papier, erinnern mich daran, wie viel Freude im Geben steckt. Die kleinen Details machen Weihnachten doch erst richtig besonders, oder?
Nach dem Frühstück, das natürlich aus einer schier endlosen Auswahl an Brötchen, Marmeladen und heißem Kaffee bestand, haben wir gemeinsam Geschenke ausgepackt. Es ist jedes Jahr dasselbe Ritual, aber irgendwie nie langweilig. Vielleicht liegt es daran, dass man in diesen Momenten die Aufregung von früher wieder spürt, dieses Kribbeln, wenn man ein Geschenk öffnet und merkt, dass jemand wirklich an einen gedacht hat.
Am Nachmittag haben wir dann gemeinsam Filme geschaut. Stirb Langsam, was sonst? Der mM weihnachtlichste Film EVER. Das gehört für mich zu Weihnachten wie Vanillekipferl und Punsch. Und ja, ich habe nicht gezählt, wie viele Kekse ich schon gegessen habe. Das ist die Zeit im Jahr, in der Kalorien wirklich keine Rolle spielen und das ist gut so.
Jetzt, wo der Abend langsam näher rückt, freue ich mich schon auf die kommenden Tage. Ein paar Skitage stehen an, was nach all den Keksen und Käse wohl auch nötig ist. Aber für Silvester? Da habe ich noch keinen Plan. Falls jemand eine Idee hat. ich bin offen für Vorschläge!
Zum Abschluss wünsche ich euch allen frohe Weihnachten, ein gesundes neues Jahr und unvergessliche Feiertage. Macht’s euch gemütlich und genießt die kleinen Momente, die das Leben so schön machen.