28.5.
13 - ca. 19 Uhr

Kirchen im geteilten Berlin.
Der 13. August 1961
Werkstattgespräch

Dokumentationszentrum Berliner Mauer, Bernauer Straße 111, Berlin

Institut für vergleichende Staat-Kirche-Forschung

Nach einer Führung zur Versöhnungskapelle geht es um die Frage, welche kurz- und langfristigen Folgen die Abriegelung der Grenzen für Christen und Kirchen in Berlin hatte. Den Einführungsvortrag hält Prof. Dr. Ralf Rytlewski (FU Berlin). Anschließend referieren für die evangelische Kirche Werner Radatz, ehemaliger Kirchenpräsident der Kirchenkanzlei der Evangelischen Kirche der Union -EKU- (West), und Friedrich Winter, früher Probst der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg (Region Ost) und Präsident der Kirchenkanzlei der EKU (Ost); für die katholische Kirche spricht Prälat Gerhard Lange, Arbeitsstelle für Zeitgeschichte im Erzbistum Berlin. Ein für alle offenes Gespräch zum Thema: »Wie habe ich den 13. August 1961 erlebt?" beschließt die Veranstaltung.

 

 

29.5.
u. 30.5.

 

Der Mauerbau. Eine einvernehmliche Krise
Zweitägige Konferenz

Tränenpalast, Bahnhof Friedrichstraße, Berlin
Franz-Mehring-Platz 1, Berlin

Helle Panke e.V. in Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin e.V.
und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg e.V.

Der erste Konferenztag steht unter dem Titel »Das Arrangement der Supermächte in Wien«. Nachdem zunächst Dokumentarfilme zum Mauerbau gezeigt werden, moderiert Daniel Küchenmeister ein Gespräch mit Karl Gass und Manfred Rexin. Anschließend diskutieren David Klein, Henri Menudier, Klaus Schütz und Julij A. Kwizinskij über die Politik der Supermächte im Sommer 1961; die Moderation übernimmt Alfred Eichhorn.

Die Veranstaltungen des zweiten Tages tragen den Titel »Sozialismus in den Mauern der DDR«. Vormittags findet eine Stadtrundfahrt entlang der ehemaligen Mauer statt, nachmittags stehen Vorträge und Debatten auf dem Programm. Auf dem Abschlusspodium stellen sich ehemalige »Sonderbotschafter« Ulbrichts den Fragen der Moderatoren und des Publikums.

Information und Anmeldung unter Tel. 0 30-47 53 87 24 oder Fax 47 37 87 75

 

 

2.6.
14 Uhr

Berliner Mauer-Streifzüge
Fahrradtouren durch und um Berlin

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus veranstaltet unter Beteiligung von Prominenten Mauer-Streifzüge auf den Spuren des 160 km langen Grenzstreifens.

Die Teilnahme ist kostenlos. Nächster Termin: 16. Juni

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Touren unter
Tel. 0 30-23 25 24 00 und
http://www.parlament-berlin.de/gruene

 

 

7.6.
18.30 Uhr

Der Schatten der Mauer - die zementierte Spaltung.
Deutschland und der Mauerbau in der Rückschau von Zeitzeugen

Podiumsdiskussion

Militärgeschichtliches Forschungsamt, Zeppelinstraße 127/128, Haus 12, Potsdam

Militärgeschichtliches Forschungsamt, Potsdam und Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam e.V.

Prominente Zeitzeugen aus Ost und West diskutieren über die Vorgeschichte, die Hintergründe und die Folgen des 13. August 1961.

 

 

7.6.
19 Uhr

Von der selbstlosen Fluchthilfe Berliner Studenten bis zur Akzeptanz der kommunistischen Ideologie - Die 68er und ihre Folgen
Lesung, Musik und Gespräch

Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus, Nikolaikirchplatz 5-7, Berlin

Förderverein Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus e.V.

Der Schriftsteller Siegmar Faust trägt »Gedichte zur Mauer« vor, der Autor und Liedermacher Karl-Heinz Bomberg singt »Lieder zur Vor- und Nachwendezeit und zur Mauer«. Als Gast wird Günter Schabowski erwartet.

 

 

9.-14.6.

1989 und die Folgen in der deutschen Literatur
Autorenseminar

Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstraße 35, Berlin

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

In literaturwissenschaftlichen Vorträgen und Lesungen zeitgenössischer Autoren wird der Frage nachgegangen, wie die Erfahrungen in der DDR und insbesondere der Mauerbau und der Mauerfall in der deutschsprachigen Literatur verarbeitet wurden.

Information und Anmeldung unter Tel. 0 30-2 69 96-2 08

 

 

13.6.
19 Uhr

Der Mauerbau.
Die Westmächte und Adenauer in der Berlin-Krise 1958-1963

Buchvorstellung mit anschließender Diskussion

Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, Heinrich-Mann-Allee 107, Eingang Friedhofgasse, Potsdam

Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung

Auf der Grundlage jüngster Quellenforschungen bewertet der Autor Rolf Steininger die Positionen der Politiker auf westlicher Seite in der Berlin-Krise neu: Die Alliierten seien durchaus bereit gewesen, den Osten »aufzugeben«. Adenauer aber habe dies rechtzeitig erkannt und mit de Gaulle als Verbündetem das anglo-amerikanische Konzept blockiert.

 

 

13.6.
19.30 Uhr

Berlin vor dem Mauerbau oder Schnell mal rüber.
Grenzverkehr im Berlin der fünfziger Jahre

Filmvorführung mit Diskussion

Berliner Stadtbibliothek, Eingang Ribbeckhaus, Breite Straße 36, Berlin

Berliner Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen

Der Film von Ute Bönnen und Gerald Endres schildert den Alltag an der Frontlinie des Kalten Krieges, die kleinen Tricks und Schiebereien: Wie bringt man Strümpfe in den Westen und schmuggelt das neue Fahrrad aus Berlin ins Dorf? Was ist beim Geldumtausch zu beachten, und warum darf der Lottoschein den Grenzern nicht in die Hände fallen? Der Film soll die Besucher anregen, von ihren eigenen Erlebnissen aus der Zeit vor dem 13. August zu erzählen.

 

 

13.6.
19.30 Uhr

Die Entführung von Heinz Brandt am 16. Juni 1961
Vortrag

Dokumentationszentrum Berliner Mauer, Bernauer Straße 111, Berlin

Verein Berliner Mauer - Gedenkstätte und Dokumentationszentrum e.V.

Wenige Wochen vor dem Bau der Mauer, am 16. Juni 1961, wurde der aus der DDR geflohene ehemalige Auschwitz-Häftling Heinz Brandt, nach dem Krieg Agitationssekretär der Bezirksleitung der SED in Ost-Berlin, aus West-Berlin entführt und in der DDR zu einer hohen Haftstrafe verurteilt. Ein Vortrag von Prof. Dr. Manfred Wilke, FU Berlin, mit O-Ton-Dokumenten von Heinz Brandt. Das anschließende Gespräch moderiert Dr. Manfred Rexin, Gäste sind Regina und Stefan Brandt.

 

 

14.-16.6.

Mauerbau und Mauerfall - Lessons of the Wall
Wissenschaftliche Konferenz

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Gendarmenmarkt, Berlin

Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam e.V.
und Cold War International History Project, Washington D.C.

Die Konferenz befasst sich mit den Ursachen und Hintergründen des Mauerbaus, seinen Auswirkungen auf Politik, Wirtschaft und Leben der Menschen im geteilten Deutschland sowie den Bedingungen und Folgen des Mauerfalls im internationalen Kontext. Auf der Basis neuen Quellenmaterials soll eine aktuelle Bestandsaufnahme zu den großen, in der Zeitgeschichtsforschung über die Geschichte des Kalten Krieges und der deutschen Teilung heftig diskutierten Themen vorgenommen werden.

Information unter Tel. 03 31-2 89 91-0, 2 89 91-31 oder www.zzf-pdm.de

   

15.6.
Einsendeschluss

Wie ich den 13. August 1961 erlebt habe:
Schüler befragen die Großeltern(-generation)

Schülerwettbewerb

Berliner Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen,
Scharrenstraße 17, 10178
in Kooperation mit dem Landesschulamt und dem »Tagesspiegel«

Der Wettbewerb wendet sich an Schüler der Sekundarstufe 1 und 2. Sie sollen in ihrem sozialen Umfeld recherchieren, wie Berliner den 13. August 1961 erlebt und wie sie darauf reagiert haben. Es können Interviews, Nacherzählungen oder auch Fotos mit den dazugehörigen Geschichten eingereicht werden. Die besten Arbeiten aus jeder Schulstufe werden prämiiert.

Preise: für jede Sekundarstufe werden die besten drei Arbeiten prämiert. Zu gewinnen sind: Digitalkameras, CD-Brenner, CD-Walkman und die Möglichkeit, einen Tag lang einen Fernseh-, Rundfunk- oder Zeitungsreporter zu begleiten.

Die Arbeiten sind an folgende Anschrift zu senden:
Landesschulamt, II Q5, Beuthstraße 6-8, 10117 Berlin

Weitere Informationen zum Wettbewerb unter www.berlin.de/stasi-landesbeauftragter

 

 

15.6.
18 Uhr

Ehrung der Verfolgten und Opfer des Kommunismus
Gedenkstunde

Gedenkkreuze der Maueropfer neben dem Reichstag

Bund der Stalinistisch Verfolgten e.V.

Es werden die Namen von Maueropfern verlesen und an ihr Schicksal erinnert. Die anschließenden Reden knüpfen an Ulbrichts Beteuerung vom 15. Juni 1961 an, niemand habe die Absicht, eine Mauer zu errichten.

 

 

15.6.
19.30 Uhr

Die Zukunft der Vergangenheit
Podiumsdiskussion

Tränenpalast, Bahnhof Friedrichstraße, Berlin

Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und Bundeszentrale für politische Bildung, Deutschlandfunk, Verein Berliner Mauer - Gedenkstätte und Dokumentationszentrum e.V., Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam e.V.

Die »Zukunft der Vergangenheit« diskutieren Thomas Krüger (Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung), Ernst Elitz (Intendant des DeutschlandRadios), Dr. Gabriele Camphausen (Verein Berliner Mauer - Gedenkstätte und Dokumentationszentrum e.V.), Markus Meckel (MdB, Ratsvorsitzender der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur) sowie Prof. Dr. Christoph Kleßmann (Zentrum für Zeithistorische Forschung). Angesichts des schwindenden öffentlichen Interesses für Fragen der SED-Aufarbeitung müssen sich Historiker, politische Bildner, Medienvertreter und Gedenkstättenleiter die Frage stellen, wie insbesondere junge Menschen angesprochen und für historische Fragen auch in der Zukunft sensibilisiert werden können. Im Anschluss wird der Dokumentarfilm »Geboren 1955 - erschossen 1966« uraufgeführt.

 

 

16.6.
10-18 Uhr

30 Jahre Viermächteabkommen über Berlin.
Zur Rolle Berlins im deutsch-deutschen Konflikt

Konferenz

Kopenhagener Straße 76, Berlin

Helle Panke e.V. und Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg

Im Mittelpunkt der Konferenz steht die Rolle Berlins im Ost-West-Konflikt sowie im Verhältnis beider deutscher Staaten. Zeitzeugen äußern sich zu den Schwierigkeiten des Zustandekommens des Viermächteabkommens vom 3. September 1971 und zu den Auswirkungen des Abkommens für die Bewohner in Ost und West.

 

 

16.6.
14 Uhr

Berliner Mauer-Streifzüge
Fahrradtouren durch und um Berlin

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus veranstaltet unter Beteiligung von Prominenten Mauer-Streifzüge auf den Spuren des 160 km langen Grenzstreifens.

Die Teilnahme ist kostenlos. Nächster Termin: 30. Juni

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Touren unter
Tel. 0 30-23 25 24 00 und
http://www.parlament-berlin.de/gruene

 

 

16.6.
17.30 Uhr

Leben und arbeiten mit der Mauer in Kreuzberg
Zeitzeugengespräch

Europa-Institut Berlin der ESTA, Mariannenplatz 26, Raum Budapest

Europa-Institut Berlin in Zusammenarbeit mit der St. Thomas-Gemeinde

Zeitzeugen schildern das Leben an der Mauer in Kreuzberg zwischen dem 13. August 1961 und dem 30. Juni / 1. Juli 1990, als die Mauer am Mariannenplatz geöffnet wurde.

 

 

16.6.
19 Uhr

Requiem zum Gedenken an die Opfer des SED-Regimes und der Berliner Mauer
Konzert

St. Thomas-Kirche Kreuzberg (Bethanien)

Bundeszentrale für politische Bildung, Deutschlandfunk, Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Verein Berliner Mauer - Gedenkstätte und Dokumentationszentrum e.V., Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam e.V.

Der Opfer der Mauer und des SED-Regimes wird durch die Aufführung eines Requiems in der St. Thomas-Kirche in Berlin gedacht, deren Gemeinde durch den Mauerbau zerrissen wurde. Das Sächsische Vokalensemble präsentiert im Anschluss an Gedenkansprachen Lamentationes (Klagelieder).

Der Eintritt ist frei.

 

 

St. Thomas-Kirche in Kreuzberg, 1976

Bild: Landesarchiv Berlin / Klaus Lehnartz

 

17.6.
10 Uhr

Ökumenischer Gottesdienst
Sophienkirche, Große Hamburger Straße, Berlin

In diesem Gottesdienst wird an die deutsche Teilung erinnert und der Opfer des SED-Regimes und der Berliner Mauer gedacht.

 

 

17.6.
11.30 - 20 Uhr

»Niemand hat die Absicht...« - 40 Jahre Mauerbau
Großveranstaltung

Friedrich-Ebert-Platz (vor dem Reichstag) und Ebert-Straße

Bundeszentrale für politische Bildung, Deutschlandfunk, Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Verein Berliner Mauer - Gedenkstätte und Dokumentationszentrum e.V., Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam e.V.

Nach einer Eröffnungsansprache werden die Ursachen des Mauerbaus, vor allem der Aufstand am 17. Juni 1953, sowie die Auswirkungen des Mauerbaus auf das Leben der Menschen, auf Politik und Wirtschaft in einem vielfältigen Bühnenprogramm thematisiert. Gesprächsrunden mit Zeitzeugen, Wissenschaftlern und Künstlern wechseln sich ab mit politischem Kabarett, Musikbeiträgen, O-Ton- und Filmeinblendungen. Museen, Archive, Geschichtsinitiativen, Opferverbände und Verlage informieren an Ständen über ihre Arbeit.

 

 

18.6.
19 Uhr

»Freiheit, die ich meine«
Vortrag

Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus, Nikolaikirchplatz 5-7, Berlin

Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus e.V.

Fritz Schenk, langjähriger ZDF-Journalist, heute freier Publizist in Frankfurt/ Main, spricht zum Jahrestag des Volksaufstands vom 17. Juni 1953.

 

 

26.6.
19 Uhr

Der Widerstand der frühen Jahre 1946 bis 1956
Vortrag

Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus, Nikolaikirchplatz 5-7, Berlin

Förderverein Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus e.V.

Referent ist Dr. Karl Wilhelm Fricke, Autor zahlreicher Publikationen zum Thema Staatssicherheit und politische Justiz.

 

 

27.6.
19 Uhr

Marienfelde im Visier der Stasi
Vortrag

Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde e.V., Marienfelder Allee 66-80, Berlin

Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde e.V.

Die Auswertung der Akten beim Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen hat auch zu neuen Erkenntnissen über die »Aufklärung« von Marienfelde durch das Ministerium für Staatssicherheit geführt. Arik K. Komets von der United States Air Force Academy, Colorado, referiert.

 

 

 

Flüchtlinge im Notaufnahmelager Marienfelde, 1960

Bild: Landesarchiv Berlin

 

28.6.
19 Uhr

RIAS, der Kennedy-Besuch und die Mauer
Vortrag mit anschließender Diskussion

Haus am Checkpoint Charlie, Friedrichstraße 43-45, Berlin

Museum Haus am Checkpoint Charlie

Robert H. Lochner, der während des Berlin-Besuchs des amerikanischen Präsidenten 1963 als Übersetzer tätig war, spricht über Kennedys Deutschlandpolitik.

 

 

30.6.
14 Uhr

Berliner Mauer-Streifzüge
Fahrradtouren durch und um Berlin

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus veranstaltet unter Beteiligung von Prominenten Mauer-Streifzüge auf den Spuren des 160 km langen Grenzstreifens.

Die Teilnahme ist kostenlos. Nächster Termin: 14. Juli

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Touren unter
Tel. 0 30-23 25 24 00 und
http://www.parlament-berlin.de/gruene

 

 

4.7.
19.30 Uhr

Wie weit reichte der Arm der Stasi in den Westen?
Vortrag mit anschließender Diskussion

Rathaus Spandau, Carl-Schurz-Straße 2-6, Bürgersaal, Berlin

Berliner Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen

Für den Staatssicherheitsdienst gab es keine Grenze und keine tödliche Mauer. Tausende von Inoffiziellen Mitarbeitern beschafften aus der Bundesrepublik und West-Berlin geheime Informationen aus Politik, Militär und Wirtschaft und nahmen verdeckt politischen Einfluss. Der Referent Helmut Müller-Enbergs, Mitarbeiter der Abteilung Bildung und Forschung des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, ist einer der besten Kenner der Materie.

 

 

5.7.
19.30 Uhr

Unterdrückte Literatur in der DDR
Vortrag und Lesung

Dokumentationszentrum Berliner Mauer, Bernauer Straße 111, Berlin

Verein Berliner Mauer - Gedenkstätte und Dokumentationszentrum e.V.
in Zusammenarbeit mit dem Autorenkreis der Bundesrepublik

Am Hannah-Ahrendt-Institut für Totalitarismusforschung in Dresden wurde zu Beginn dieses Jahres der Grundstock für ein zentrales »Archiv unterdrückter Literatur in der DDR« gelegt. Bislang unbekannte, in der DDR bzw. SBZ entstandene und unterdrückte Literatur aller Genres sollen in diesem Archiv gesammelt und der Öffentlichkeit als das andere Gesicht der ostdeutschen Literatur zugänglich gemacht werden. Die Gründer und Bearbeiter des Archivs, die Berliner Autoren Ines Geipel und Joachim Walther, stellen ihr Projekt vor.

 

 

11.7.
19.30 Uhr

Unterirdische Grenzen - Wie in Berlin Gas-, Wasser- und Stromnetze in Ost und West geteilt wurden
Gesprächsrunde mit Zeitzeugen

Berliner Wasserbetriebe, Neue Jüdenstraße 1, Foyer, Berlin

Berliner Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen
in Zusammenarbeit mit den Berliner Wasserbetrieben

Mit dem Mauerbau wurden in Berlin nicht nur Menschen voneinander getrennt. Auch die Versorgungsstränge der Großstadt - Gas-, Strom-, Wasser- und Telefonleitungen, Abwasserkanäle und Verkehrsadern - wurden nach und nach durchschnitten. Begonnen hatte dieser Prozess aber bereits mit der Berlin-Blockade 1948/49. Ehemalige Mitarbeiter der Versorgungsbetriebe aus beiden Teilen der Stadt berichten.

 

 

12.7.
19 Uhr

Der lange Weg der Diktatur - Bilanz und Perspektiven der deutschen Wiedervereinigung
Vortrag

Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus, Nikolaikirchplatz 5-7, Berlin

Förderverein Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus e.V.

Rainer Eppelmann, Mitglied des Bundestages, zieht ein Resumee.

 

 

12.7.
19.30 Uhr

Politische Strafjustiz nach dem 13. August -
Justizterror zur Absicherung des Mauerbaus

Vortrag mit anschließender Diskussion

Rathaus Spandau, Carl-Schurz-Straße 2-6, Bürgersaal, Berlin

Berliner Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen

Im Dezember 1960 wurden in der DDR 12.000 Gefangene vorzeitig aus der Haft entlassen, und der Rechtspflegebeschluss des DDR-Staatsrates vom Januar 1961 forderte Staatsanwälte und Richter zu einer zurückhaltenden Strafpraxis auf. Doch mit dem Mauerbau wurde die Strafpolitik wieder radikalisiert. Wurden im ersten Halbjahr 1961 nur knapp 4.400 Menschen als »Staatsverbrecher« verurteilt, so stieg deren Zahl im zweiten Halbjahr 1961 auf ca. 18.300 an. Dr. Falco Werkentin gibt Einblick in die Mechanismen, mit denen die SED ihre Justizfunktionäre zu einem neuen Höhepunkt des Justizterrors antrieb.

 

 

13.7.
17.30 Uhr

Der 13. August 1961 in Ost und West in der Erinnerung von Beteiligten
Zeitzeugenberichte

Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße, Ruschestraße 103, Konferenzsaal, Berlin

Bund der Stalinistisch Verfolgten e.V.

Sibylle Dreher, Jörg Drieselmann, Dr. Manuela Eickenroth, Alexander Hussock, Wolfgang Kockrow und Harald Strunz schildern, wie sie den 13. August erlebt haben. Zu hören sind Walter Ulbricht und andere SED-Politiker im Originalton, außerdem Musik von Andreas Schmidt.

 

 

14.7.
14 Uhr

Berliner Mauer-Streifzüge
Fahrradtouren durch und um Berlin

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus veranstaltet unter Beteiligung von Prominenten Mauer-Streifzüge auf den Spuren des 160 km langen Grenzstreifens.

Die Teilnahme ist kostenlos. Nächster Termin: 28. Juli

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Touren unter
Tel. 0 30-23 25 24 00 und
http://www.parlament-berlin.de/gruene

 

 

15.7.
11 Uhr

Blickpunkt Mauer - im Gespräch (I)
Die Mauer - Nachdenken über ein deutsches Bauwerk

Tränenpalast, Bahnhof Friedrichstraße, Berlin

Bundeszentrale für politische Bildung

»Blickpunkt Mauer - im Gespräch« ist eine Gesprächsreihe mit Zeitzeugen, Wissenschaftlern, Künstlern und Politikern zum 13. August 1961 und seinen Folgen. Jeweils vier prominente Gäste sprechen im Tränenpalast, ehemals Schnittstelle und Grenzlinie zugleich zwischen Ost- und Westberlin, darüber, wie sie den Tag des Mauerbaus erlebt haben und welche Auswirkungen er auf das private und gesellschaftliche Leben hatte. Die Gespräche werden von Paul Werner Wagner moderiert (weitere am 22. Juli, 29. Juli und 5. August).

 

 

15.7.
17 Uhr

Die Besatzung Deutschlands 1945-55 und die Unterwanderung der Sowjetunion durch die britischen Nachrichtendienste
Vortrag

Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde e.V., Marienfelder Allee 66-80, Berlin

Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde e.V.

Dr. Paul Maddrell, Dozent für die Geschichte internationaler Beziehungen an der Universität von Salford (Manchester) spricht über die Tätigkeit der britischen Nachrichtendienste während des Kalten Krieges.

 

 

18.7.
19.30 Uhr

Ulbrichts Mauerbau und Titos Gastarbeiter-Export: Bemerkungen über die Schwäche und Stärke sozialistischer Staaten
Podiumsdiskussion

Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße, Ruschestraße 103, Berlin

Osteuropa-Zentrum

Den einleitenden Vortrag hält der Südosteuropa-Experte Prof. Dr. Wolf Oschlies von der Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin.

 

 

22.7.
11 Uhr

Blickpunkt Mauer - im Gespräch (II)
Die Mauer - Opfer, Täter, Überwinder

Tränenpalast, Bahnhof Friedrichstraße, Berlin

Bundeszentrale für politische Bildung

siehe 15. Juli

   

22.7.
15 Uhr

Die Mauer erFahren
Fahrradtour durch Berlin

Treffpunkt: Fahrradstation Bahnhof Friedrichstraße, neben dem DB-Reisezentrum

FührungsNetz des MD Berlin

Anhand der im heutigen Stadtbild ablesbaren Spuren sollen die Stationen der Geschichte Berlins nachgezeichnet werden, wie sie durch die mittelalterliche Stadtmauer, die Akzisemauer aus dem 18. Jahrhundert und schließlich die Berliner Mauer markiert werden.

Kosten: 20 DM, Mietrad 15 DM, Dauer: 2,5 Stunden

Anmeldung unter Tel. 0 30-2 83 9744 44 oder
Fax 0 30-2 82 61 83

 

 

25.7.
19 Uhr

Der Freikauf von politischen Häftlingen in der DDR
durch die Bundesrepublik 1962-1989

Vortrag

Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde e.V., Marienfelder Allee 66-80, Berlin

Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde e.V.

Bernd Lippmann, der im August 1974 verhaftet und im November 1975 in den Westen entlassen wurde, berichtet.

 

 

25.7.
19.30 Uhr

Die deutsche Frage 1954-1964:
Dokumente aus tschechischen Archiven geben Auskunft

Podiumsdiskussion

Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße, Ruschestraße 103, Berlin

Osteuropa-Zentrum

Das einleitende Referat hält der Historiker Prof. Dr. Michel Reiman (Berlin/Prag).

 

 

26.7.
19 Uhr

Bewertung einer geschlossenen Gesellschaft unter philosophischen und theologischen Gesichtspunkten
Vortrag

Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus, Nikolaikirchplatz 5-7, Berlin

Förderverein Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus e.V.

Eingeladen ist Dr. Ulrich Woronowicz, Superintendent i.R. Berlin.

 

 

27.-29.7.

Hinter der Mauer in Mauern gefangen
Seminar für die Maueropfer

Deutschlandhaus, Stresemannstraße 90, Berlin

Vereinigung der Opfer des Stalinismus e.V.

Das Seminar soll den Kontakt zu Menschen ermöglichen, die als Zeitzeugen von ihrem Schicksal als Häftlinge in der ehemaligen DDR berichten können. In einer abschließenden Podiumsdiskussion mit Politikern wird unter anderem die Anerkennung von Haftfolgeschäden und die materielle Wiedergutmachung an den Opfern der DDR-Diktatur thematisiert. Geplant ist auch ein Besuch des Museums Haus am Checkpoint Charlie und der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße.

Information unter Tel. 0 30-26 55 23 80

 

 

28.7.
14 Uhr

Berliner Mauer-Streifzüge
Fahrradtouren durch und um Berlin

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus veranstaltet unter Beteiligung von Prominenten Mauer-Streifzüge auf den Spuren des 160 km langen Grenzstreifens.

Die Teilnahme ist kostenlos. Nächster Termin: 11. August

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Touren unter
Tel. 0 30-23 25 24 00 und
http://www.parlament-berlin.de/gruene

 

 

29.7.
11 Uhr

Blickpunkt Mauer - im Gespräch (III)
Die Mauer - leben vor und hinter dem »Schutzwall«

Tränenpalast, Bahnhof Friedrichstraße, Berlin

Bundeszentrale für politische Bildung

siehe 15. Juli

 

 

3.-10.8.

Blickpunkt Mauer - im Film
Filmwoche

Termine bitte erfragen

Kino Toni, Antonplatz, Berlin-Weißensee

Bundeszentrale für politische Bildung und Kino TONI,
Tel. 92 79 12 00

Der Bau der Mauer und die Folgen für die Menschen in Ost und West sind Thema dieser Filmreihe. Nach einer einleitenden Gesprächsrunde mit Historikern, Politikwissenschaftlern, Bürgerrechtlern, Journalisten und Filmschaffenden wird jeweils eine Wochenschau und/oder ein DEFA-Augenzeuge gezeigt. Danach folgt die Aufführung eines Spiel- oder Dokumentarfilmes zum Thema Mauerbau und 40 Jahre Mauer.

Information unter www.bpb.de

 

 

Sektorengrenze an der Oberbaumbrücke, 1960

Bild: Hans-Joachim Herwig-Wilson

 

3.8.-12.11.

Mauerhörstellen - Radiogeschichte vor Ort
Installationen im öffentlichen Raum

Zum 40. Jahrestag des Mauerbaus am 13. August realisiert das Deutsche Technikmuseum Berlin in Zusammenarbeit mit dem Berliner Designbüro "gewerk" und in Medienpartnerschaft mit DeutschlandRadio Berlin das Projekt "Mauerhörstellen - Radiogeschichte vor Ort" an sechs prominenten Stellen entlang des ehemaligen Mauerstreifens:

  • Checkpoint Charlie, Friedrichstraße
  • Abgeordnetenhaus von Berlin, Niederkirchnerstraße
  • Reichstag/Bundestag, Ebertstraße/Ecke Scheidemannstraße
  • Dokumentationszentrum Berliner Mauer, Bernauer Straße
  • Potsdamer Platz, Alte Potsdamer Straße/Ecke Potsdamer Straße
  • Brandenburger Tor, Platz des 18. März/Ecke Straße des 17. Juni

Die Hörstellen ermöglichen den Passanten, durch Knopfdruck die Wiedergabe historischer Tondokumente auszulösen - so wird Geschichte lebendig. Die Hörstellen verbinden in ihrer auffälligen Gestaltung mit dem großem Hörtrichter modernste Technik und historische Radiogeschichte - sie bereichern den öffentlichen Raum um eine historische Dimension.

www.hoerstelle.de

   

4.8.
ab 11 Uhr

Die Berliner S-Bahn und der Mauerbau
Ausstellung

S-Bahnhof Potsdamer Platz, Bahnsteig Richtung Norden, Berlin

Berliner S-Bahn-Museum in Kooperation mit der S-Bahn Berlin GmbH

Die Ausstellung an einem historischen Ort des Geschehens, dem S-Bahnhof Potsdamer Platz, veranschaulicht die Folgen des 13. August 1961 für die Berliner S-Bahn und den Nahverkehr in der Region Berlin. Sie dokumentiert auch die Wiederherstellung des S-Bahn-Netzes nach 1989. Zeitzeugen berichten über den 13. August und die Tage danach.

 

 

5.8.
11 Uhr

Blickpunkt Mauer - im Gespräch (IV)
'Die Mauer - lebt sie in den Köpfen weiter?

Tränenpalast, Bahnhof Friedrichstraße, Berlin

Bundeszentrale für politische Bildung

siehe 15. Juli

 

 

6.8.
11 Uhr

Gedenkfahrt über die Grenze
Dampferfahrt

Anlegestelle am Palast der Republik, Berlin

Bund der Stalinistisch Verfolgten e.V.

Eine Dampferfahrt vom ehemaligen Ost- ins ehemalige Westberlin mit Teilnehmern des Aufstands am 17. Juni und Opfern der SED-Diktatur.

Anmeldung unter Tel. 0 30-5 53 23 16/17

   

7.8.
18 - 20 Uhr

Neues zum Mauerbau
Vortrag

Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstraße 35, Berlin

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Der Bau der Berliner Mauer vor 40 Jahren ist Anlass für die Veranstaltungsreihe »Historisches Gedächtnis« der Konrad-Adenauer- Stiftung. Sie möchte damit einen Beitrag zur Aufarbeitung der Deutschen Frage und der deutschen Einheit sowie von Geschichte und Folgen der kommunistischen Herrschaft in Mittel- und Osteuropa leisten.

Der Mauerbau im August 1961 trieb die Dauerkrise um Westberlin und den Kalten Krieg zwischen den Machtblöcken auf einen gefährlichen Höhepunkt. Prof. Dr. Rolf Steininger, Institut für Zeitgeschichte der Leopold-Franzens-Universität, Innsbruck, analysiert aufgrund bislang unzugänglicher amerikanischer, britischer und deutscher Akten die Haltung der Westmächte und der Bundesrepublik im Umfeld des Mauerbaus.

Information und Anmeldung unter Tel. 030 - 2 69 96 -223

 

 

8.8.
19.30 Uhr

40 Jahre später: Die Reflexion des Mauerbaus vom 13. August 1961 in der VR Polen
Podiumsdiskussion

»Mauerbau 1961: Die Reaktion in den kommunistischen Staaten Ost- und Südosteuropas«

Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße, Ruschestraße 103, Berlin

Osteuropa-Zentrum

Als Referentin ist die Schriftstellerin und Publizistin Ewa Maria Slaska (Berlin/Gdansk) eingeladen.

Kontakt und Informationen: Tel. 993 93 16

Weitere Veranstaltungen: 13.8. und 20.8.

 

 

9.8.
10.30 - 13 Uhr

Die Geschichte der Fluchthilfe
Buchvorstellung

Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße, Ruschestraße 103, Berlin

HELP e.V. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, der Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen und der Robert Bosch Stiftung Stuttgart

In seinem Buch »Die Geschichte der Fluchthilfe« widmet sich Wolfgang Kockrow der privaten und professionellen Fluchthilfe und erläutert die diesbezügliche Rechtslage in der damaligen Bundesrepublik und der DDR. Einige Fluchthelfer werden mit ihren bevorzugten Fluchtwegen vorgestellt. Der Autor geht auch auf die Gegenmaßnahmen der DDR und des Ministeriums für Staatssicherheit ein und untersucht deren Wirksamkeit.

 

 

9.8.
19 Uhr

Öffnung der Stasi-Akten -
Gewinn oder Last für die deutsche Einheit?

Vortrag

Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus, Nikolaikirchplatz 5-7, Berlin

Förderverein Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus e.V.

Dr. Peter Busse, Direktor der Behörde der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, gibt eine Einschätzung.

 

 

9.8.
19.30 Uhr

Vom Mauerbau bis zum Passierscheinabkommen
Podiumsdiskussion

Dienstsitz der BStU, Mauerstraße 27, Kinosaal, Berlin

Die Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen

Mit der Abriegelung West-Berlins am 13. August 1961 unterbrach die DDR den anhaltenden Flüchtlingsstrom, der für sie zum Schluss existenzbedrohende Größenordnungen erreicht hatte. Auf den Mauerbau folgte eine der eisigsten Phasen des Kalten Krieges. Längerfristig führte die Trennung jedoch zu einer weitreichenden deutschlandpolitischen Umorientierung. Das erste Passierscheinabkommen machte die Grenze zur Jahreswende 1963/64 (von Westen nach Osten) erstmals wieder durchlässiger. Die »Politik der kleinen Schritte« war geboren.

Auf dem Podium diskutieren unter anderem Peter Bender (Publizist), Dr. Roger Engelmann (BStU), Klaus Schütz (ehemaliger Regierender Bürgermeister von Berlin), Dr. Hans Voß (ehemals im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR) und Manfred Rexin (Publizist).

   

10.8.
11 Uhr

DIE MAUER. Zahlen. Daten
Buchvorstellung

Haus am Checkpoint Charlie, Friedrichstraße 43-45, Berlin

Museum Haus am Checkpoint Charlie

In einer Pressekonferenz stellt die Arbeitsgemeinschaft 13. August ihre Bilanz der Todesopfer an der Mauer vor. Die aktualisierte Publikation fasst Zahlen und Daten zur Mauer zusammen, von der Teilung Deutschlands und Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg, über die Entwicklung der innerdeutschen Grenze und der Berliner Mauer, bis hin zur Organisation des Grenzregimes und der Staatssicherheit, den Fluchten und Fluchtversuchen und den Todesopfern.

 

 

10.8.
18 Uhr

Die Mauer und ihre Hintergründe
Streitgespräch

Deutschlandhaus, Stresemannstraße 90, Berlin

Vereinigung der Opfer des Stalinismus e.V.

Hans-Eberhard Zahn vom »Bund Freiheit der Wissenschaft« diskutiert mit einem Vertreter der Position der SED. Anschließend werden Freiheitstexte der deutschen Literatur gelesen und die Nationalhymne gesungen.

Anmeldung unter Tel. 0 30-26 55 23 80/81

 

 

11.8.
14 Uhr

Berliner Mauer-Streifzüge
Fahrradtouren durch und um Berlin

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus veranstaltet unter Beteiligung von Prominenten Mauer-Streifzüge auf den Spuren des 160 km langen Grenzstreifens.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Touren unter
Tel. 0 30-23 25 24 00 und
http://www.parlament-berlin.de/gruene

 

 

12.8.
15 Uhr

Die Mauer erFahren
Fahrradtour durch Berlin

FührungsNetz des MD Berlin

siehe 22. Juli

   

12.8.
15 - 17 Uhr

Checkpoint Bravo - Nachmittag der offenen Tür
Gespräch

Albert-Einstein-Ring, Europarc, Zufahrt über Autobahn A 115 (AVUS), Ausfahrt Kleinmachnow

Checkpoint Bravo e.V.

Der Checkpoint Bravo e.V. setzt sich für den Erhalt und die sinnvolle Nutzung des ruinösen Wach- und Kontrollturmes an der ehemaligen Grenzübergangsstelle Dreilinden/Drewitz ein. An diesem Tag ist der Turm zwischen 15 und 17 Uhr zugänglich. Vereinsmitglieder stehen bei Kaffee und Kuchen für Auskünfte und Gespräche zur Verfügung.

Checkpoint Bravo e.V.
Erinnerungs- und Begegnungsstätte Grenzkontrollpunkt Dreilinden/Drewitz

Informationen und Kontakt über Tel. 0172 - 3906398

www.checkpoint-bravo.de

 

 

12.8.
16 Uhr

(siehe auch 22. und 25.8.)

Berichte der DDR-Volkspolizei zum 13. August 1961
Lesung mit anschließender Podiumsdiskussion

Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde e.V., Marienfelder Allee 66-80, Berlin

Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde e.V.

Das »Journal der Handlungen«, aus dem gelesen wird, wurde vom Stab des Präsidenten der DDR-Volkspolizei Berlin, Abteilung Information, verfasst. Es hielt alle besonderen Vorkommnisse während des Baus der Mauer fest.

 

 

12.8.
19 Uhr

Die Opfer der SED-Diktatur - Garanten des Mauerfalls
Podiumsdiskussion, anschließend Schweigemarsch zur Glienicker Brücke

Bundesvermögensamt, Berliner Straße 98-101, Potsdam

Fraktion Bürgerbündnis in der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung

Wie reflektiert die Öffentlichkeit, von den Schulen bis zu den Medien, 40 Jahre nach dem Mauerbau den aktiven Widerstand gegen die SED-Diktatur? Harald Strunz, Bundesvorsitzender der Vereinigung der Opfer des Stalinismus, und Alexander Richter diskutieren mit Vertretern der Lehrerschaft und der Medien.

 

 

Absperrungen für den Mauerbau am Brandenburger Tor, 20 November 1961

Bild: Landesarchiv Berlin / Klaus Lehnartz

 

12.8.
21.30 Uhr

Zeitzeugen der Mauer
Open-Air-Filmabend

Garten des Kronprinzenpalais, Unter den Linden 3, Berlin

Deutsches Historisches Museum

Das Deutsche Historische Museum zeigt filmische Dokumente aus Ost und West zum Mauerbau und Mauerfall. Der Filmabend vereint Aufnahmen aus der Perspektive der DDR (z.B. Nachrichtensendungen und den »Augenzeugen«) und aus westlicher Sicht (z.B. Wochenschauen). In einer Dia-Show wird eindrucksvolles Material aus dem Bestand des Museums präsentiert. Auch private Filmaufnahmen der Ereignisse um den 13. August sind zu sehen.

 

 

13.8.

Gedenkveranstaltungen des Landes Berlin
zum 40. Jahrestag des Mauerbaus
 

9 Uhr

Kapelle der Versöhnung, Bernauer Straße 4, Berlin

Ökumenischer Gottesdienst der Evangelischen Versöhnungsgemeinde in Anwesenheit des Präsidenten des Deutschen Bundestages

   

10 Uhr

Peter-Fechter-Mahnmal, Zimmerstraße, Berlin

Kranzniederlegung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin und des Präsidenten des Berliner Abgeordnetenhauses

 

 

10.30 Uhr

Dokumentationszentrum Berliner Mauer, Bernauer Straße 111, Berlin

Eröffnung der Ausstellung »Berlin, 13. August 1961« durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin in Anwesenheit des Präsidenten des Deutschen Bundestages, des Bundeskanzlers und des Präsidenten des Berliner Abgeordnetenhauses
(nicht öffentlich - die Ausstellung ist ab 12 Uhr öffentlich zugänglich; ab 16 Uhr Veranstaltung zur Eröffnung der Ausstellung)

 

 

11 Uhr

Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Straße/Ackerstraße, Berlin

Kranzniederlegung an der Gedenkstätte in Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, des Präsidenten des Deutschen Bundestages, des Bundeskanzlers und des Präsidenten des Berliner Abgeordnetenhauses
(nicht öffentlich)

   

12 Uhr

Berliner Rathaus, Großer Saal, Rathausstraße, Berlin

Ansprachen des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, des Pfarrers der Evangelischen Versöhnungsgemeinde und des Präsidenten des Deutschen Bundestages.
Anschließend Empfang im Wappensaal.
(nur für geladene Gäste; Live-Übertragung durch B1 und Phoenix)

   

13.8.
10.45 Uhr

Peter Fechter - Fluchtversuch und Tod
Lesung

Peter-Fechter-Mahnmal, Zimmerstraße, Berlin

Help e.V.

Der Hilferuf des sterbenden Peter Fechter »Helft mir«, »Help me« ging um die ganze Welt. Der amerikanische Schriftsteller Henry van Coevenhooven hat unter Verwendung von Polizeiprotokollen die Vorgeschichte, den dramatischen Fluchtversuch und das qualvolle Sterben des jungen Bauarbeiters eindrucksvoll dargestellt. Ein Schauspieler liest aus seinem Dokumentarroman »… und andere DDR-Geheimnisse«.

 

 

Abriegelung des Sowjetsektors in der Elsenstraße in Treptow, 13. August 1961

Bild: Hans-Joachim Herwig-Wilson

 

 

 

13.8.
10 - 17 Uhr

40 Jahre Mauerbau: Spurensuche
Jugendforum

Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstraße 35, Berlin

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Die Veranstaltung richtet sich an Jugendliche aus Berlin und anderen Bundesländern. Gespräche mit Zeitzeugen und Erkundungen an der ehemaligen Grenze sollen zur Auseinandersetzung mit den Ereignissen und Folgen des Mauerbaus anregen.

Information und Anmeldung unter Tel. 0 30-2 69 96-2 23

 

 

13.8.
18 Uhr

Mauerbau - Ende des Sozialismus?
Diskussion mit Zeitzeugen

Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstraße 35, Berlin
Verein von Mitgliedern der ehemaligen Volkskammerfraktion CDU/DA e.V.
in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Zeitzeugen und Politiker diskutieren über die Ereignisse im August 1961 und im November 1989.

Information und Anmeldung unter Tel. 0 30-2 69 96-2 80

   
13.8.
18 Uhr

Zentrale Gedenkfeier der CDU Reinickendorf
zu Ehren der Maueropfer

Mahnkreuz an den »Sieben Brücken«, Klemkestraße, Berlin

CDU Reinickendorf, CDU Kreisverband Reinickendorf

Anlässlich des 40. Jahrestages des Mauerbaus veranstaltet die CDU Reinickendorf eine öffentliche Gedenkfeier zu Ehren der Maueropfer. In musikalischer Begleitung wird nach dem Empfang die Kranzniederlegung in Gedenken an die Maueropfer vorgenommen.

Redner: Dr. Frank Steffel, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, und Pater Vincens SDS, Anstaltsgeistlicher der Justizvollzugsanstalt Tegel.

Kontakt und Informationen unter Tel. 0172 - 3246392

 

 

13.8.
17 - 18 Uhr

Studio am Stacheldraht. Eine historische Installation
Tränenpalast, Bahnhof Friedrichstraße, Berlin

Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Der Bau der Mauer durch Berlin war ein Schock. Ost und West lieferten sich, verstärkt durch Lautsprecher, hitzige Wortgefechte. Der Westberliner Senat gründetet das »Studio am Stacheldraht«, dessen Stimme für die Machthaber in Ostberlin nicht zu überhören war und das die Eingemauerten nicht überhören sollten. Was sagen uns heute die Stimmen aus der Zeit des Kalten Krieges?

 

 

13.8.
18 Uhr

Studio am Stacheldraht. Rückblicke
Vortrag

Tränenpalast, Bahnhof Friedrichstraße, Berlin

Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Heinz Gerull, letzter Leiter des »Studios am Stacheldraht«, berichtet über Auftrag und Arbeitsweise dieses ungewöhnlichen Programms im Schatten der Mauer.

   

13.8.
20 Uhr

Die vergessenen Opfer der Mauer.
Flucht, Haft und Freikauf in Deutschland 1961-1989

Podiumsdiskussion mit Zeitzeugen und Experten

Tränenpalast, Bahnhof Friedrichstraße, Berlin

Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen in Kooperation mit Radio 100,6

Nur wenige Fluchtversuche gelangen, viele Flüchtlinge wurden erschossen. Die meisten aber fanden sich im Stasigefängnis wieder. Sie trafen dort mehr oder weniger idealistische Fluchthelfer, denen die SED »staatsfeindlichen Menschenhandel« vorwarf. Aber es gab auch einen »staatsfreundlichen«: Wer Glück hatte, wurde freigekauft. Der Handel mit den Häftlingen brachte der DDR Millionen ein.

Teilnehmer:
Bärbel Bohley, Bürgerrechtlerin
Karin Gueffroy, Mutter des letzten Maueropfers
Gerhard Löwenthal, Mitbegründer »Hilferufe von drüben«
Bernd Eisenfeld, wissenschaftliche Mitarbeiter der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen
Dr. Matthias Bath, ehem. Fluchthelfer
Moderation: Georg Gafron, Radio 100,6

Zeitversetzte Übertragung durch Phoenix-TV

   

13.8.
19 Uhr

Moskau-Paris-Express
Film mit anschließender Diskussion

Haus am Checkpoint Charlie, Friedrichstraße 43-45, Berlin
Museum Haus am Checkpoint Charlie

Der Dokumentarfilm unter der Regie von Freya Klier zeigt die Flucht von Ost-Berliner Schülern, die 1964 in der Nähe des Bahnhofs Friedrichstraße auf den Moskau-Paris-Express sprangen und so nach West-Berlin gelangen konnten.

 

 

13.8.
19.30 Uhr

Geboren 1955 - erschossen 1966
Film und Podiumsdiskussion

Dienstsitz der BStU, Mauerstraße 27, Kinosaal, Berlin
Die Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen und Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Der Film dokumentiert das Schicksal zweier Kinder, die beim Spielen an der Mauer erschossen wurden. Auf dem Podium diskutieren anschließend unter anderem der Produzent des Films, Reinhard Joksch, der Autor Friedrich Herkt, die Regisseurin Simone Warias und Dr. Anette Kaminsky von der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

   
13.8.
19.30 Uhr

Die Berlin-Krise (Juli-August 1961) im Spiegel der Sowjet-Presse
Podiumsdiskussion

»Mauerbau 1961: Die Reaktion in den kommunistischen Staaten Ost- und Südosteuropas«

Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße, Ruschestraße 103, Berlin

Osteuropa-Zentrum

Referent: Dr. Flavius Solomon, Historiker, Institut für Geschichte "A.D. Xenopol", Iasi, Rumänien

Kontakt und Informationen: Tel. 993 93 16

Weitere Veranstaltungen: 8.8. und 20.8.

 

 

15.8.
19 Uhr

Die Glatzkopfbande - Legitimierung des Mauerbaus durch einen Schauprozeß und seine filmische Darstellung
Vortrag, Film und Gespräch mit Zeitzeugen

Dokumentationszentrum Berliner Mauer, Bernauer Straße 111, Berlin
Verein Berliner Mauer - Gedenkstätte und Dokumentationszentrum e.V.

Inge Bennewitz behandelt in ihrem Vortrag die subtil verpackte DDR-Propaganda für den Mauerbau im Film »Die Glatzkopfbande« nach einem authentischen Ereignis auf der Insel Usedom 1961. Im Anschluß an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit Zeitzeugen statt.

 

 

15.8.
19.30 Uhr

Die Abstimmung mit den Füßen.
Flucht aus Ostdeutschland als Alternative zum »realen Sozialismus« in den 50er bis 70er Jahren
Podiumsdiskussion

Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße, Ruschestraße 103, Berlin
Osteuropa-Zentrum

Monika Tantzscher und Bernd Eisenfeld, wissenschaftliche Mitarbeiter der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, referieren.

 

 

16.8.
19 Uhr

Der Tunnelbau in der Bernauer Straße 1961/62
Dokumentation und Erlebnisbericht

Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus, Nikolaikirchplatz 5-7, Berlin
Förderverein Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus e.V.

Der Ingenieur Joachim Neumann, Erbauer des Tunnels in der Bernauer Straße, berichtet.

 

 

Fassadenreste an der Bernauer Straße, die einige Jahre als Grenzmauer stehen blieben, 1965

Bild: Landesarchiv Berlin

 

17.8.
19.30 Uhr

Sie kamen aus Europa
Aufführung einer RIAS-Sendung von 1961 mit anschließender Diskussion

Dokumentationszentrum Berliner Mauer, Bernauer Straße 111, Berlin
Verein Berliner Mauer - Gedenkstätte und Dokumentationszentrum e.V.
in Zusammenarbeit mit DeutschlandRadio Berlin

Im Herbst 1961 lud der RIAS 25 Redakteure von Jugendfunksendungen und Studentenzeitungen nach Berlin ein, um das Geschehen an der Mauer zu beobachten. Einige Redakteure und Reporter der damals entstandenen RIAS-Sendung sind Gäste des Abends. Moderation: Dr. Manfred Rexin.

   

20.8.
19.30 Uhr

Der Bau der Berliner Mauer und die Reaktion Bulgariens
Podiumsdiskussion

»Mauerbau 1961: Die Reaktion in den kommunistischen Staaten Ost- und Südosteuropas«

Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße, Ruschestraße 103, Berlin

Osteuropa-Zentrum

Referentin: Dr. Gospodinka Nikova, Historikerin, Institut für Geschichte / BAN (Bulgarische Akademie der Wissenschaften), Sofia

Kontakt und Informationen: Tel. 993 93 16

Weitere Veranstaltungen: 8.8. und 13.8.

 

 

22.8.
19 Uhr

Berichte der DDR-Volkspolizei zum 14. und 15. August 1961
Lesung mit anschließender Podiumsdiskussion

Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde e.V.

siehe 12. August

 

 

25.8.
19 Uhr

Berichte der DDR-Volkspolizei zum 16. und 17. August 1961
Lesung mit anschließender Podiumsdiskussion

Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde e.V.

siehe 12. August

 

 

26.8.
15 Uhr

Die Mauer erFahren
Fahrradtour durch Berlin

FührungsNetz des MD Berlin

siehe 22. Juli

 

 

15.9.
10 - ca. 17 Uhr

Das Viermächteabkommen über Berlin 1971
Seminar

Rathaus Schöneberg, Casino, John-F.-Kennedy-Platz, Berlin
Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem August-Bebel-Institut

Als Referenten sind Siegfried Heimann, Wolfram Hoppenstedt, Detlef Nakath und Manfred Rexin eingeladen.
Anmeldung unter Tel. 0 30-78 77 07-0 oder 0 30-4 69 21 21

 

 

September

Wie standen Liberale aus Ost und West zum Mauerbau?
Wirkungen auf die LDPD, die FDP und in diesen Parteien
Diskussion

Termin und Ort bitte erfragen
Friedrich-Naumann-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung, der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Zentrum für Zeithistorische Fragen Potsdam e.V.

Welche Wirkungen zeigt der Bau der Berliner Mauer durch SED und Ostblock in der LDPD der DDR und in der FDP der Bundesrepublik? Gab es Widerstand, etwa an der liberalen Basis in der DDR, und wurde er unterdrückt? Hatte die Kampfansage der FDP gegen den Mauerbau Einfluss auf ihr Wahlergebnis bei den Bundestagswahlen 1961, das mit 12,8 % bis heute das beste ist? Liberale diskutieren mit Politikern anderer Parteien, Historikern und Zeitzeugen.
Information und Anmeldung unter Tel. 0 30-23 55 36-0 oder
Fax 0 30-23 55 36 70

 

 

24. - 26.10.

Die DDR vor dem Mauerbau: Politik und Gesellschaft
Tagung

Finckensteinallee 85/87, Berlin
Institut für Zeitgeschichte, München, Außenstelle Berlin

Das Kolloquium geht dem Spannungsverhältnis zwischen der »von oben« betriebenen Politik zur Umgestaltung von Staat und Gesellschaft und den teilweise eigendynamischen gesellschaftlichen Entwicklungen der fünfziger Jahre in der DDR nach.
Anmeldung unter Tel. 0 30-84 37 05-0

 

Öffnung des Grenzübergangs Bornholmer Straße, 10. November 1989

Bild: Landesarchiv Berlin / Klaus Lehnartz