21.5.-16.8.

Berlin - Blick zurück nach vorn
Mauerbau und Mauerfall

Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus, Nikolaikirchplatz 5-7, Berlin

Di, Mi, Do 10-18 Uhr

Eröffnung 21. Mai, 17 Uhr

Förderverein Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus e.V.

Die Ausstellung zeigt Fotografien von Vera Lichtenberg sowie Zeitdokumente.

 

 

 

Die Arbeit von amnesty international für die Menschenrechte in der DDR

28.5.-28.6.

Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin

Mo-Fr 10-20 Uhr

1.-26.7.

Lichthof der Universität Potsdam, August-Bebel-Straße 89, Haus 1

Mo-Fr 9-19, Sa 9-14 Uhr

amnesty international

Seit der Gründung von amnesty international 1961 bis zur Wende 1989 haben sich seine Mitglieder weltweit für die Einhaltung der Menschenrechte in der DDR eingesetzt, unter anderem für die Freilassung politischer Gefangener. Die Ausstellung dokumentiert die Wirkung dieser Arbeit und zeigt, wie amnesty international selbst ins Visier der Stasi geriet.

 

 

16.6.-1.9.

Der verstellte Blick

Gedenkstätte »Lindenstraße 54«, Potsdam

Di, Do und jeder 1. und 3. Sa im Monat 9-17 Uhr

Potsdam-Museum

Fast 30 Jahre lang trennte die Mauer Berlin und Potsdam. Fotografien dokumentieren ihren Verlauf zwischen Steinstücken und der Glienicker Brücke.

 

 

2.-28.7.

Überwachen, unterdrücken, spionieren -
diesseits und jenseits der Mauer

Rathaus Spandau, Carl-Schurz-Straße 2-6, Berlin

Mo-Do 9-15, Fr 9-14 Uhr

Berliner Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen

Die Ausstellung informiert über die Tätigkeit des Ministeriums für Staatssicherheit in beiden Teilen Berlins.

 

 

16.7.-15.10.

Einmal Ku’damm und zurück. Der Fall Gross

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Genslerstraße 66, Berlin

täglich 9-18 Uhr

Eröffnung und Filmvorführung mit Diskussion 16. Juli, 19.30 Uhr

Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Bautzen

Einmal im Leben zum Ku’damm! 1974 schmuggelte Peter Gross, Angehöriger der Schweizer Botschaft, seine Ostberliner Freundin im Mini-Cooper in den Westen. Und brachte sie wieder zurück. Beim zweiten Versuch landeten sie für mehrere Jahre im Stasi-Knast. Ihre Geschichte wird in der Ausstellung der Gedenkstätte Bautzen dokumentiert, Herbert Ballmann (Regisseur) und Jürgen Engert (Drehbuch) haben sie in ihrem Film nacherzählt.

 

 

9.8.-8.11.

Roger Loewig - Grenzerfahrungen

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Genslerstraße 66, Berlin

täglich 9-18 Uhr

Eröffnung mit Lesung aus Texten von Roger Loewig 8. August, 19.30 Uhr

Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Der Maler und Lyriker Roger Loewig wurde wegen seiner Zeichnungen zur Berliner Mauer eingesperrt. Heute gilt der 1997 Verstorbene als einer der bedeutendsten non-konformistischen Künstler der ehemaligen DDR. »Meine Blätter wollen nicht schockieren und wollen kein Geschrei erheben«, sagte er. »Sie möchten im Gegenteil wie ein leiser Hauch sein (...), der die Stirnen berührt als Mahnung, nie zu vergessen, was nicht vergessen werden darf.«

   

10.-31.8.

Mauerw(e)ände - Karikaturen von OSKAR

und

Berlin erinnert sich: Das persönliche Mauerfoto

Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstraße 35, Berlin

Mo-Do 9-19 Uhr, Fr 9-17 Uhr

Eröffnung 10. August, 15 Uhr

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Politische Karikaturen von OSKAR (Hans Bierbauer), die in der Zeit vom 13. August 1961 bis zur Wende im »Berliner Anzeiger« bzw. der späteren »Berliner Morgenpost« veröffentlicht und von den Lesern als 'frech wie Oskar' empfunden wurden.

Darüber hinaus gewähren Berliner Bürger unter dem Motto »Berlin erinnert sich« einen Blick in ihre privaten Alben mit Fotos aus der Zeit der Mauer und haben dazu ihre persönliche Geschichte aufgeschrieben.

Information unter Tel. 030 - 2 69 96 -223

 

 

ab 13.8.
12 Uhr

Berlin, 13. August 1961

Dokumentationszentrum Berliner Mauer, Bernauer Straße 111, Berlin

Mi-So 10-17 Uhr

Verein Berliner Mauer - Gedenkstätte und Dokumentationszentrum e.V.

Die neue Ausstellung »Berlin, 13.August 1961« dokumentiert den Beginn des Mauerbaus im August 1961. Die Vorgänge des Sommers 1961 werden auf drei Ebenen dargestellt, die über verschiedene Medien vermittelt werden:
Tondokumente lassen die Ereignisse in Berlin nachvollziehen - Archivdokumente zeigen die Entwicklung in der DDR und der Bundesrepublik auf - Fotos und Filmausschnitte spiegeln den Blick des Auslandes wider.

 

 

13.8.-30.9.

Willy Brandt und die Berliner Mauer. Fotografien

Rathaus Schöneberg, Erdgeschoss, John-F.-Kennedy-Platz, Berlin

täglich 10-18 Uhr

Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung

 

 

1.5.-31.12.

Der »staatsfeindliche« Blick
Fotografien 1958-1961 von Hans-Joachim Helwig-Wilson

Ausstellung im Internet unter www.DDR-Bilder.de

Berliner Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen

In zahlreichen Straßenszenen spürte der Journalist Helwig-Wilson den Widerspruch zwischen Propaganda und Realität auf. Er dokumentierte auch den Mauerbau. Helwig-Wilson wurde wenige Tage nach dem 13. August 1961 nach Ost-Berlin gelockt, verhaftet und zu 13 Jahren Zuchthaus wegen Spionage und schwerer Hetze verurteilt.

 

 

Abriss der Mauer am Brandenburger Tor, 21./22. Dezember 1989

Bild: Landesarchiv Berlin / Klaus Lehnartz